Beim Dropshipping verkauft ein Anbieter Waren, die er nicht selbst lagert, sondern im Falle eines Verkaufs beim Hersteller oder Großhändler bestellt und dann an den Endkunden liefern lässt. Auch bekannt als Streckengeschäft.
Welche Vorteile bietet das Dropshipping?
Beim Dropshipping werden Produkte verkauft, die der verkaufende Händler nicht selbst lagert. Als Händler spart man sich also die Kosten für eine Vorfinanzierung der Waren, die Lagerhaltung, die Pflege des Warenbestands im ERP sowie die Mitarbeiter, die dann später den Versand der Waren abwickeln. Man kann also sehr preiswert ein E-Commerce Business aufbauen. Dabei gibt es aber auch vieles zu beachten.
Was es beim Dropshipping zu beachten gilt:
Du solltest du mit Herstellern und Großhändlern zusammenarbeiten, die mit Streckengeschäften Erfahrung haben und die diese effizient abwickeln können. Im Sinne einer guten Nutzererfahrung sind lange Lieferzeiten z. B. ein No-Go. Damit fallen viele ausländische Händler schon einmal raus.
Es können auch Retouren und Reklamationen seitens deiner Kunden anfallen. Kaufst du deine Produkte bei einem lokalen Großhändler oder Hersteller, hast du vielleicht die Möglichkeit diese gegen eine kleine Gebühr wieder zurückgeben zu können. Andernfalls musst du sicherstellen, dass du Retouren empfangen kannst. Diese müssen geprüft, eingelagert und wieder vermarktet werden. Alles Dinge, die du im Vornherein geklärt haben solltest.
Solltest du trotz aller Vorteile lokaler Anbieter doch auf ausländische Händler setzen, dann solltest du dich dringend steuerlich beraten lassen (Stichwort: Einfuhrumsatzsteuer).
Du trägst als Importeuer zudem auch die Verantwortung für die in Verkehr gebrachten Produkte. Verkaufst du z. B. ein günstiges Bügeleisen ohne entsprechende Eignung und Freigabe für den europäischen Markt über einen Händler im Ausland und deinem Kunden brennt das Gerät ab, dann möchte ich definitiv nicht mit dir tauschen wollen.